Format und Seitenverhältnis
Die meisten Kameras speichern Fotos im Seitenverhältnis 3:2. Dasselbe Verhältnis haben die Abzüge 10 × 15, 20 × 30 und 40 × 60, das Foto füllt sie also vollständig aus, ohne Beschnitt. Smartphones und Kompaktkameras nehmen häufiger im Format 4:3 auf, das zu 30 × 40 passt.
Formate mit 7:5 (9 × 13, 13 × 18, 15 × 21, 50 × 70), 5:4 (40 × 50) und die A-Reihe (A4, A3) haben eine andere Form als ein 3:2-Bild. Das Foto wird dann an den Rändern beschnitten, oder auf dem Papier bleiben weiße Ränder. Der Beschnitt ändert die Auflösung nicht, entfernt aber einen Teil des Bildes. Lass beim Komponieren für den Druck deshalb etwas Luft an den Rändern.
10 × 15: welches Format ist das?
Ein Abzug 10 × 15 cm entspricht 4 × 6 Zoll und hat das Seitenverhältnis 3:2, wie das Bild der meisten Kameras. Bei 300 DPI braucht er 1800 × 1200 Pixel (Querformat), bei 150 DPI in jeder Richtung die Hälfte. Die genaue Größe ist 10,2 × 15,2 cm, weil das Format aus Zoll stammt.
Wie viele Pixel du für den Druck brauchst
300 DPI ist der Wert für Drucke, die man aus der Nähe betrachtet: Abzüge, Alben und Fotobücher. Große Drucke, die man aus einigen Metern ansieht, wirken schon bei 150 DPI gut, bei sehr großen reicht noch weniger. Deine eigene Kombination prüfst du mit DPI-Rechner und Pixel in cm.
A4-Druck
A4 misst 21 × 29,7 cm. Bei 300 DPI brauchst du 2480 × 3508 Pixel, etwa 8,7 MP. Das Seitenverhältnis von A4 ist schmaler als 3:2, ein Kamerafoto wird also seitlich beschnitten, oder es entstehen weiße Ränder.